Mantra-Singen

Das Mantra

Der Begriff Mantra stammt aus der heiligen Sprache der Hindus, dem Sanskrit. Es setzt sich zusammen aus mana (Geist) und traya (befreien). So wird allein schon aus dieser Bedeutung klar, welche Qualität dem Mantra-Singen innewohnt. Die Texte bestehen aus Silben oder Wortfolgen, die durch die ihnen innewohnende Klangschwingung wirken.

Die Kraft der Wiederholung

Das Wiederholen, über längere Zeit führt unweigerlich zu einer Rhythmisierung des Atems. So unterbrechen die rezitierten Mantren den Gedankenstrom, ein ruhiger, friedvoller Zustand kann sich einstellen, was wiederum einen tief entspannten und meditativen Zustand erzeugt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit auf Blutdruck und Herz, Stress wird abgebaut, das Immunsystem wird gestärkt, Körperrhythmen harmonisiert.

Die Bedeutung ist wichtig

Im Gegensatz zu früher, wo das Wort Mantra als überlieferte Lautfolgen des Sanskrit verstanden wurde, wird der Begriff heute weiter gefasst. Wir verstehen darunter „Worte der Kraft“. Für Praktizierende ist es deshalb wichtig, dass das Mantra einen bedeutungsvollen, persönlichen Bezug bekommt.

Verschiedene Sprachen

So wird das Mantra-Singen auf verschiende Sprachen ausgeweitet. Manche Menschen können sich mit eher christlichen Mantren identifizieren, wie zum Beispiel „Halleluja“, oder „Ave Maria“, andere eher mit Buddhistischen wie das bekannteste unter ihnen dem „Om mani padme hum“, oder „Om tare tu tare“, wieder andere haben das Bedürfnis persönliche Worte zu verwenden, die für sie von Bedeutung sind wie zum Beispiel „Frieden“, „Kraft“, „Liebe“.